Bemerkenswertes Bekenntnis der Großen Koalition zum maritimen Sektor

Was lange währt, wird endlich gut: Mit dem erfolgreichen Ende der Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD besteht nun Klarheit über die gemeinsamen Ziele der Parteien. Hierzu gibt Rüdiger Kruse als einer der Verhandler der AG Wirtschaft & Bürokratieabbau bekannt:

„Dieser Koalitionsvertrag zeugt von der großen Bedeutung, die Union und SPD dem maritimen Sektor beimessen. Wir haben diese Schlüsselbranche schon früh als solche erkannt und wollen sie auch in Zukunft weiter fördern. Im Koalitionsvertrag schlägt sich dies umfangreich nieder – u.a. im Bekenntnis zur Maritimen Agenda, in der Anpassung der Einfuhrumsatzsteuer oder in der Stärkung des Zolls.

Bemerkenswert ist auch, welch großen Anspruch die potenziellen Koalitionspartner an die Nachhaltigkeit ihrer Vorhaben stellen. So streben wir die zügige Ratifizierung der Work in Fishing Convention (Bekämpfung der illegalen Fischerei) und der Hongkong-Convention (Umwelt- und Sozialstandards im Schiffsrecycling) an. Unsere Bemühungen im Bereich umweltschonender Antriebstechnologien (LNG) und die Förderprogramme ‚Innovative Hafentechnologien‘ oder ‚Nachhaltige Modernisierung von Binnenschiffen‘ sind weitere Beispiele für die nachhaltige Ausrichtung dieses Vertrags.

Ich wünsche dem maritimen Sektor, dass dieser ambitionierte Vertrag zügig umgesetzt werden kann.“