Besuch des „Lycée français“ in Lokstedt

Stellen Sie sich vor, Sie wären wieder Schüler: Es ist Freitag, kurz nach dem Mittagessen, das Wochenende in greifbarer Nähe – und dann sollen Sie sich noch den Vortrag von irgendeinem Politiker anhören. Als Zehntklässler hat man sicher bessere Angebote vor Augen, die einem die Zeit vertreiben könnten.

So mag sich manch ein Schüler gefühlt haben, als Rüdiger Kruse am 7. April der Einladung des „Lycèe Antoine de Saint-Exupèry de Hambourg“ folgte, um mit 30 Jugendlichen darüber zu sprechen, was sie politisch bewegt. Ein kurzes Eingangsstatement von Rüdiger Kruse brachte die Jugendlichen und ihn ins Gespräch über Europa, Trump, die Vor- bzw. Nachteile des Politikerdaseins und über die Präsidentschaftswahlen in Frankreich. Im Mai stattet die Klasse einen Gegenbesuch ab und sieht sich den Bundestag in Berlin an.

Die französische Schule „Lycèe Antoine de Saint-Exupèry de Hambourg“ (LFH) ist eine vom französischen Bildungsministerium anerkannte Einrichtung, die in das Netzwerk der französischen Agentur für das Auslandsschulwesen (AEFE) integriert ist. Das LFH wird zurzeit von insgesamt 915 Schülern aus 30 verschiedenen Nationen besucht, die sich vom Kindergarten bis hin zur Abschlussklasse „Terminale“ verteilen.