Ein Großer ist gegangen

Mit Sir Jeffrey Tate, hat die Welt, hat die Musikstadt Hamburg einen ihrer besten Dirigenten verloren. Die Symphoniker Hamburg aber vermissen ihren Freund, ihren Chefdirigenten. Über viele Jahre war Sir Jeffrey Tate diesem wunderbaren Orchester treu und führte die Hamburger Musiker in „ihrer“ Laeiszhalle von einem Erfolg zum anderen.  Sir Jeffrey war einer von ihnen, gehörte zu ihnen, war hoch geschätzt in seiner besonderen Art, die Musiker zu fordern und gleichzeitig in ihrer Einzigartigkeit zu achten und zu unterstützen. Er wird fehlen, den Symphonikern Hamburg und der Stadt. Aber sein Erbe wird die Musik sein, die erstklassige Interpretation, die er den Symphonikern Hamburg mitgegeben hat. In diesem Orchester wird er immer präsent sein.

Rüdiger Kruse: „Die Welt hat einen großen Dirigenten verloren, die Musikstadt Hamburg einen treuen Freund. Sir Jeffrey Tate hat als Chefdirigent der Symphoniker Hamburg gemeinsam mit dem Intendanten Daniel Kühnel und den Musikern einen herausragenden Klangkörper geschaffen, von dem wir noch viel erwarten dürfen.“

Foto: J. Konrad Schmidt

NDR: „Liegt die Orchesterförderung auf Eis?“

Großen Jubel gab es Ende vergangen Jahres bei den Hamburger Symphonikern: Für die kommenden fünf Jahre soll das Residenz-Orchester der Laeiszhalle als eines von sechs Orchestern in Deutschland mit weiteren 900.000 Euro pro Jahr aus Bundesmitteln gefördert werden. Das Ganze im Rahmen eines Programms mit dem mit dem schönen Titel „Exzellente Orchesterlandschaft Deutschland“.

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