Einen ersten Schlagabtausch

… zum Bundestagswahlkampf lieferten sich die Direktkandidaten von CDU, SPD, FDP, Grünen und der Linkspartei am 18. Juli im Gemeindehaus der Elisabethkirche Eidelstedt.

Sehr faire und sachorientierte Debatten gab es zu lokalen Themen, wieder ein Schwerpunkt G20/Rote Flora. Rüdiger Kruse: „Der Senat schien schlecht vorbereitet, die stundenlange Anarchie in Teilen der Stadt ist nicht hinnehmbar. Aber: Es gibt ein Recht zu demonstrieren. Es gibt kein Recht auf Gewalt. Gipfel sollten in Städten demokratischer Länder möglich sein. Aufgabe der Justiz ist es nun, Straftäter entsprechend der Rechtslage zu verurteilen. Die Rote Flora muss geschlossen werden.“

Ein weiterer Diskussionspunkt war die Flüchtlingsproblematik. Rüdiger Kruse: „Kaum jemand verlässt ohne schwerwiegenden Grund seine Heimat, meistens auch Familie und Freunde, oft unter Lebensgefahr. Hier muss angesetzt werden. Die Bekämpfung der Fluchtursachen ist unsere größte, aber sinnvollste Aufgabe der nächsten Jahre. Der von Bundesminister Gerd Müller erarbeitete Marshallplan mit Afrika ist ein erster Schritt und hat daher meine volle Unterstützung. Die hier angekommenen Flüchtlinge müssen unterstützt werden, wenn sie Hilfe benötigen, alle anderen müssen in ihre Heimatländer zurückkehren.“