Kruse fordert schnelle Einrichtung einer automatisierten Zollabfertigung

Rüdiger Kruse, Beauftragter für die maritime Wirtschaft der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, fordert angesichts der anhaltend schleppenden Warenabfertigung im Hamburger Hafen die schnelle und unbürokratische Einrichtung einer automatisierten Zollabfertigung. Vorbild für ein solches Verfahren könne Österreich sein, wo nach automatischer Berechnung eines Risikowerts rund 95 Prozent aller Anmeldungen innerhalb von 10 Minuten für die Wirtschaft freigegeben werden.

Rüdiger Kruse: „Die Situation im Hamburger Hafen ist schon lange nicht mehr hinnehmbar. Die Verzögerungen in der Zollabfertigung stellen einen spürbaren Wettbewerbsnachteil gegenüber der europäischen Konkurrenz dar. Ich nehme dies zum Anlass, mich auf Bundesebene für die Einrichtung einer automatisierten Zollabfertigung nach österreichischem Vorbild einzusetzen. Die hierfür notwendigen Gespräche sind bereits terminiert. Damit diese Maßnahme auch trägt, muss der Hamburger Senat unterdessen dafür sorgen, dass die von Gewerkschaften und Wirtschaft geforderte engere Verzahnung der Landesbehörden schnellstmöglich realisiert wird.“