Pressemitteilung: Der Bund beteiligt sich mit über 1,5 Millionen Euro an der Sanierung Hamburger Denkmäler

Der Haushaltsauschuss hat heute Nachmittag insgesamt 20 Millionen Euro Bundesmittel für den Denkmalschutz freigegeben. Somit können nun 156 Denkmalschutzprojekte bundesweit gefördert werden. Es ist besonders erfreulich, dass auch Hamburg mit mehr als 1,5 Millionen Euro davon profitiert.

Für insgesamt sechs Hamburger Projekte, die nun anteilig vom Bund gefördert werden, hatten die beiden Hamburger Bundestagsabgeordneten Johannes Kahrs und Rüdiger Kruse intensiv geworben. Das Museum für Kunst und Gewerbe erhält insgesamt 300.000 Euro für die Instandsetzung der historischen Turnhalle.

Mit der Kirche St. Maximilian Kolbe wird ein Wilhelmsburger Wahrzeichen mit 400.000 Euro gefördert, das durch seine ausdrucksvolle Spiralform für eine charakteristische Strömung in der Architektur der Nachkriegsjahrzehnte steht.

In Hamburg-Neuenfelde befindet sich heute eine der letzten von rund 30 erhaltenen Arp- Schnitger-Orgeln weltweit. Neuenfelde ist auch als Wohnort und Grabstelle des Orgelbauers und seiner Familie bekannt. Für die dringend notwendige Sanierung der Arp-Schnitger-Orgel an diesem Wirkungsort des Orgelbauers stehen nun 300.000 Euro Bundesmittel zur Verfügung.

Seit langem notwendig war auch eine Grundinstandsetzung der Dampfbarkasse OTTO LAUFFER. Nach Jahren der Stagnation an diesem Projekt ist es nun gelungen, 400.000 Euro an Bundesmitteln zu gewinnen. Ziel ist es, die historische Dampfbarkasse, die einst im Dienste der Hamburger Hafenpolizei stand, wieder herzurichten.

Weitere Fördermittel in Höhe von 77.500 Euro erhält die Christianskirche, deren Bausubstanz durch Feuchtigkeit und Insektenbefall an Holztreppen und Dachstuhl akut gefährdet ist.

Durch den heutigen Beschluss des Haushaltsausschusses wird auch die Erhaltung der Wandmalereien in der Schule Frohmestraße mit 25.000 Euro gefördert.