Pressemitteilung: Theaterpreis des Bundes – FUNDUS THEATER unter den Preisträgern

Der in diesem Jahr als eine Art Pilotprojekt zur Unterstützung kleiner und mittlerer Theater ausgelobte Theaterpreis des Bundes hat erste Preisträger. Unter anderem wird das Fundus Theater in Hamburg mit 80.000€ ausgezeichnet.

Dazu der zuständige Berichterstatter im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages, Rüdiger Kruse: „Nachdem die Privattheatertage so erfolgreich sind, war es mir wichtig eine weitere Förderung für kleine und mittlere Theater zu schaffen, die in ganz Deutschland wirkt. Das Fundus Theater in Hamburg zeichnet eine genreunabhängige Experimentierfreudigkeit aus. Der Ansatz: Theater für Kinder zu machen heißt, die kleinen Dinge zu schätzen, ohne die großen Fragen zu fürchten. Ich bin sehr froh über die Entscheidung der Jury das Fundus Theater mit dem Theaterpreis auszeichnen.“

Der Theaterpreis des Bundes richtet sich an kleine und mittlere Theater – insbesondere auch jenseits der Metropolen -, deren Programm in der Spielzeit 2014/15 Grundlage der Bewertung war. Mit den Preisgeldern in Höhe von insgesamt 900.000 Euro möchte der Bund diese Bühnen ermutigen, erfolgreiche Beispiele einer in die Stadtgesellschaft wirkenden Kulturarbeit fortzuführen.

Weitere Preisträger sind:

Das letzte Kleinod, Schiffdorf, 75.000 €
Theater Oberhausen, 80.000€
Stadttheater Bremerhaven, 80.000 €
Städtische Bühnen Osnabrück, 80.000 €
Theater der Jungen Welt, Leipzig, 80.000 €
FFT Düsseldorf, 80.000 €
Figurentheaterzentrum Westflügel Leipzig, 50.000 €
Theater der Altmark/ Landestheater Sachsen-Anhalt Nord, 80.000 €
Anhaltisches Theater Dessau, 80.000 €
Heimathafen Neukölln, Berlin, 55.000 €
Maxim Gorki Theater, Berlin, 80.000 €

Der Jury gehören an: Barbara Behrendt, Holger Bergmann, Detlef Brandenburg, Barbara Mundel, Anne Peter. Die Realisierung des Theaterpreises erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Zentrum Bundesrepublik Deutschland des Internationalen Theaterinstituts (ITI). Die Verleihung der Preise ist für Ende Januar 2016 vorgesehen.

Unterschiede in der Höhe der einzelnen Preisgelder ergeben sich aus dem in der Auslobung festgehaltenen Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, nachdem sich die Preisgelder an der (übrigen) öffentlichen Förderung der ausgezeichneten Theater orientieren sollen.