Planetarium

Haushaltszuschuss: 580.000 €                                 

Das einzige Planetarium Hamburgs im Stadtteil Winterhude ist dort bereits seit 1930 in einem ehemaligen Wasserturm untergebracht. Es wird regelmäßig auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Mit seinen verschiedenen Programmen und Veranstaltungen zählt es bei täglich bis zu zehn Vorführungen weit über 300.000 Besucher pro Jahr. Das  Planetarium gilt als eines der Wahrzeichen Hamburgs. Seit 2011 investierte der Bund deshalb bereits 580.000 Euro in Sanierungsmaßnahmen, um die Landmarke im Hamburger Stadtpark in Stand zu halten.

 

 

 

 

 

Privattheatertage

Haushaltszuschuss: 3.000.000 €                         

Die Privattheatertage sind ein deutschesTheaterfestival. Initiiert wurde die Veranstaltung erstmal 2012, um nach Aussage der Initiatoren „die hohe Leistungskraft der Privattheaterszene in Deutschland“ unter Beweis zu stellen. Seit dem werden sie jährlich im Juni in der Hansestadt Hamburg veranstaltet. Im Jahr 2013 haben sich etwa ein Viertel der rund 280 privaten Häuser mit einem eigenen Bühnenstück um die Teilnahme an der Veranstaltung beworben. Eine Jury wählt die besten Produktionen aus und lädt diese nach Hamburg ein. Die Gewinner der einzelnen Kategorien werden mit dem Monica-Bleibtreu- Preis in den Hamburger Kammerspielen gekürt. 

Bereits zum sechsten Mal unterstützt der Bund das Festival mit jeweils 500.000 Euro.

Reeperbahn-Festival

Haushaltszuschuss: 11.200.000 €

Das Reeperbahn Festival ist Europas größtes Clubfestival. Jährlich bietet es bietet es mehrere hundert Programmpunkte rund um die Hamburger Reeperbahn.

Die vier Veranstaltungstage Ende September zählen weltweit zu den wichtigsten Treffpunkten der globalen Musikwirtschaft. Das Event wurde erstmals 2006 als reines Musikfestival initiiert. Ab 2009 wurde das Festival neben den zahlreichen Konzerten zusätzlich um ein Kunstprogramm sowie eine Business-Plattform erweitert. Diese dient Unternehmen und Organisationen aus der internationalen Musik- und Digitalwirtschaft, um sich über Branchenspezifische Themen auszutauschen. Unter dem Titel „Leuchttürme Musik“ beteiligt sich der Bund in Zukunft stärker an verschiedenen Musikfestivals in Deutschland. Hiervon profitiert ab 2017 auch das Hamburger Reeperbahnfestival mit zusätzlichen 2 Millionen Euro jährlich. Zudem wird das Festival zukünftig um eine Eröffnungsgala, einen anschließenden Wettbewerb, umfangreiche Bild- und Tonaufnahmen, Werkuraufführungen sowie internationale Spin-Offs erweitert.

Tonali

Haushaltszuschuss: 300.000 €                           

Das bereits 2009 gegründete Förderprogramm Tonali dient als Wettbewerb, Festival und Nachwuchsförderung. Unter dem Motto „Jung für Jung“ schulen junge Musiker jährlich bis zu 40.000 Kinder und Jugendliche in klassischer Musik. Neben Deutschland begeistert das Programm Tonali auch in sieben weiteren Ländern, wie beispielsweise in den USA, China und Griechenland.  Um die Finanzierung des Projektes für die kommenden Jahre auf eine solide Basis zu stellen, werden vom Bund 300.000 Euro bereitgestellt.

weiterführende Informationen auf tonali.de

Viktoria-Kaserne

Haushaltszuschuss: 600.000 €                                 

Die ehemalige Viktoria Kaserne steht seit Ende des 19. Jahrhunderts in Hamburg-Altona. Als eines der wenigen noch erhaltenen Backsteingebäude aus dieser Epoche, wurde es seit 2010 als Rückzugsort für Künstler genutzt. Mittlerweile arbeiten ca. 150 Kreative aus den Bereichen Kunst, Kultur und Gestaltung in den Ateliers, Büros, Studios und Werkstätten des Gebäudes. Ziel der derzeitigen Mieter des Bauwerkes ist die Etablierung eines bezahlbaren und unabhängigen Ortes für Kultur und Lokalgewerbe, der offen für Stadt und Stadtteil sein soll. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages beteiligt sich mit einem Zuschuss von 600.000 Euro an notwendigen Sanierungsarbeiten.

 

Heinrich-Hertz-Turm

Haushaltszuschuss: 18.563.000 €                      

Der von 1966 bis 1968 erbaute Heinrich-Hertz-Turm ist seit dem Jahr 2001 für den Publikumsbetrieb geschlossen. Zwei Ebenen sollen nun zur Aussichts- und zur Gastronomienutzung für bis zu 700.000 Besucher im Jahr saniert werden.  Hierbei werden vor allem Aufzüge erneuert und der Brandschutz durch Erneuerungen an der Fassade flächendeckend gewährleistet. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags hat für dieses Projekt rund 18,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Die Stadt Hamburg beteiligt sich zu gleichen Teilen an der Sanierung des Denkmals.

Jüdisches Bildungszentrum

Haushaltszuschuss: 250.000 ‎€               

Gegenwärtig erlebt Hamburg eine Neubelebung des jüdischen Lebens. Dies schlägt sich vor allem durch den notwendigen Ausbau kultureller Einrichtungen nieder. Neben sakralen Gebäuden wie den Synagogen in Eimsbüttel und St. Pauli gibt es auch diverse Bildungszentren in unserer Hansestadt. So besteht neben dem Jüdischen Kulturhaus auf St. Pauli auch das 2003 gegründete Jüdische Bildungszentrum Hamburg im Stadtteil Rotherbaum.

Für Sanierungsmaßnahmen des Jüdischen Bildungszentrums stellte der Haushaltsausschuss 250.000 Euro bereit.

St. Pauli – Elbtunnel

Haushaltszuschuss: 21.300.000 €                        

Der St. Pauli-Elbtunnel, umgangssprachlich Alter Elbtunnel genannt, wurde im Jahre 1911 eröffnet und unterquert die Norderelbe auf einer Länge von 426,5 Metern. Auslöser für die Erbauung des Tunnels waren die zunehmenden Verkehrsströme auf der Norderelbe.

Zusätzlich trug die enorme Ausweitung des Hamburger Hafens zur Planung des Hamburger Denkmals bei. der Alte Elbtunnel verbindet  mit zwei Tunnelröhren die Hafenkante an den Landungsbrücken mit der Elbinsel Steinwerder.

Das denkmalgeschützte Objekt wird seit 1994 grundsaniert. Ziel ist die Wiederherstellung des ursprünglichen Erscheinungsbildes, unter Berücksichtigung des Einbaus moderner Technik. So wurden neben der Instandsetzung der östlichen Tunnelröhre des Weiteren die Schachtgebäude sowohl am Nord-, als auch am Südeingang des Tunnels saniert. Es wird mit einer Gesamtsumme von fast 100 Millionen Euro für die Generalüberholung gerechnet.

Nach der Fertigstellung der östlichen, soll im direkten Anschluss die westliche, zweite Tunnelröhre für ca. 42 Millionen Euro erneuert werden. Für dieses Vorhaben beschloss der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages die Hälfte der Kosten aus Denkmal-Maßnahmen des Kulturetats mitzufinanzieren. Durch die finanzielle Beteiligung des Bundes wird die fortwährende Sanierung maßgeblich gewährleistet.

 

Bundesjugendballett

Haushaltszuschuss: 5.600.000 €                          

Das Bundesjugendballett setzt sich für zwei Jahre aus jungen, ausgebildeten Tänzern zusammen. Aktuell umfasst die Gruppe 16 Tänzer. Ihr Motto:  „in Bewegung sein“.

Die Tänzerinnen und Tänzer haben zwei Jahre Zeit gemeinsam zu arbeiten.   Sie sind Tänzer und Choreografen zugleich, wodurch sie ihre künstlerische Persönlichkeit ausbilden und sich sowohl  auf den Beruf, als auch auf die Zeit danach vorbereiten wollen.

Eine der Hauptschwierigkeiten: Sie müssen sich ihr Publikum, genauso wie ihr Repertoire, selbst erarbeiten. Als Compagnie ohne eigene Bühne hat das Bundesjugendballett die zusätzliche Herausforderung, sich seine Aufführungsorte jedes Mal aufs Neue suchen zu müssen. Die aus sieben verschiedenen Nationen stammenden Tänzer gastieren hierbei nicht nur auf konventionellen Bühnen wie auf Musikfestivals, in Konzerthäusern und Theatern. Auftritte werden auch an unüblicheren Orten, wie in Seniorenresidenzen, Schulen, leergepumpten Schwimmbädern, Kirchenräumen oder Clubs veranstaltet.

Das am Ballettzentrum Hamburg arbeitende Bundesjugendballett bereichert die Tanz- und Kulturszene der Stadt und des gesamten Landes. Dieses Kulturkonzept erhielt sowohl 2011, als auch 2015 jeweils eine vierjährige Förderung in Höhe von insgesamt 5,6 Millionen Euro aus Finanzmitteln des Bundes.

 

Museum der Arbeit

Haushaltszuschuss: 4.200.000 ‎€                        

Das Hamburger Museum der Arbeit im Stadtteil Barmbek wurde im Jahre 1997 eröffnet.  Vornehmlich behandelt das Museum die Veränderung des Lebens und der Arbeit in den vergangenen 150 Jahren bedingt durch die Industrialisierung und die dadurch ausgelösten Veränderungen in sozialen, kulturellen und ökonomischen Bereichen.  Mit Hilfe von Gegenständen und Dokumenten werden Alltagsveränderungen anschaulich dargestellt. Unter anderem wird auch auf die Entwicklung der hanseatischen Hansekontore aus der Zeit zwischen dem 19. bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts eingegangen.

Für die denkmalgerechte Instandsetzung des Torhauses stellte der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages 4,2 Millionen Euro zur Verfügung.