Lotsenschoner No. 5 ELBE

Haushaltszuschuss: 400.000 €                            

Die No. 5 Elbe ist ein restaurierter Lotsenschoner. Das bereits im Jahre 1883 vom Stapel gelaufene Schiff ist Hamburgs letztes erhaltenes Seeschiff aus der Ära des Holzschiffbaus. Es diente ca. 30 Jahre lang der Überführung von Lotsen in der Elbmündung und der Deutschen bucht, bevor es in Privatbesitz überging, wo es unter anderem den Atlantik überquerte und das Kap Horn umsegelte.

Im Jahre 2002 erwarb die Stiftung Hamburg Maritim  das Schiff in den Vereinigten Staaten von Amerika und brachte es wieder zurück in die Hansestadt, wo es knapp 120 Jahre zuvor gebaut wurde.

Der Name des Schiffes verweist auf das Einsatzgebiet und auf das fünfte von ehemals insgesamt elf Lotsenschonern.

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestag unterstützt die Instandhaltung des Schiffes durch 400.000 Euro aus Mitteln des Denkmalschutz-Sonderprogramms.

Schoner Undine

Haushaltszuschuss: 800.000 €                                  

Der Gaffelschoner Undine ist ein deutsches Schiff mit Hamburg als Heimathafen. Zuletzt verkehrte es für eine Flensburger Segelreederei im Liniendienst zwischen Hamburg und Sylt, unternahm allerdings auch einige internationale Reisen innerhalb Europas.

Die 1931 in den Niederlanden gebaute Undine fuhr bereits im Zweiten Weltkrieg. Nachdem das Schiff mehrfach restauriert und ausgebaut wurde, nutzte man es noch bis 2009 für soziale Jugendarbeit, ab 2013 dann als Ladungsschiff.

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages unterstützte die Instandhaltung des Seglers durch Mittel in Höhe von 800.000 Euro aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm.

 

Deutsches Maritimes Forschungszentrum

Haushaltszuschuss: 9.000.000 €                            

In Hamburg wird der Sitz des Deutschen Maritimen Zentrums (DMZ) eingerichtet. Das DMZ soll die Koordinierung von Forschung, Entwicklung und Innovation im Bereich der maritimen Wirtschaft sicherstellen.

Ich habe mich insbesondere für die Etablierung des DMZ eingesetzt, um den Ideenreichtum der kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) der Branche für die Entwicklung umweltfreundlicher Technologien umfassend nutzbar zu machen. Die breit aufgestellte maritime Industrie in Deutschland ist bereits heute in weiten Teilen technologieführend. Bei Spezialschiffen sowie in den Marktsegmenten der hochkomplexen Fahrgast- und Kreuzfahrtschiffe,

Yachten, modernen Fähren und Marineschiffe konnten die deutschen Werften durch technologische Spitzenleistungen, ausgeprägte Systemkompetenz und hohe Flexibilität ihre guten Marktpositionen halten. Zunehmend geraten aber auch diese Segmente unter hohen Konkurrenzdruck. Als Politik wollen wir diesen Umbruch nutzen, für die maritime Branche eine zentrale Institution zu schaffen, mit dem klaren Ziel, Forschung und Entwicklung zu fördern und die Innovation als Wettbewerbsvorteil zu verstetigen.

Auf meine Initiative beschloss der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages diesbezüglich neun Millionen Euro für eine dreijährige Pilotphase des Projektes.

Förderprogramm „Innovativer Schiffbau sichert wettbewerbsfähige Arbeitsplätze“

Haushaltsförderung: bis zu 50 %                               

Zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der maritimen Wirtschaft in Deutschland wurde das Förderprogramm „Innovativer Schiffbau sichert wettbewerbsfähige Arbeitsplätze“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, für den deutschen Schiffbau Anreize für verstärkte Investitionen in innovative Produkte und Verfahren zu schaffen. Das Programm wird von den Küstenbundesländern kofinanziert. Für das Jahr 2017 wurden vom Haushaltsausschuss zusätzliche Mittel in Höhe von 10 Millionen Euro und für die Folgejahre Verpflichtungsermächtigungen in Höhe von 30 Millionen Euro bewilligt. 

Die Förderung mindert die hohen technischen und wirtschaftlichen Risiken beim Bau von Prototypen, die im Schiffbau immer zugleich auch kommerziell verwertet werden müssen. Förderfähig sind Innovationsmaßnahmen für den Schiffbau, für Schiffsreparaturen oder Schiffsumbauten bei Handelsschiffen mit Eigenantrieb sowie bei Offshore-Strukturen.

 

 

 

 

Deutsches Hafenmuseum

Haushaltszuschuss:  120.000.000 €                 

Das Deutsche Hafenmuseum ist ein sich in Planung befindendes Museum, das sich der Geschichte und der historischen und gegenwärtigen Rolle der deutschen Häfen widmen wird. Das Museum orientiert sich hierbei an dem Hamburger Hafen und wird auch in der Hansestadt erbaut. Die Eröffnung ist für den Zeitraum zwischen 2023 und 2025 geplant. Neben der Freien und Hansestadt Hamburg, die laufende Betriebs- und Personalkosten trägt, beteiligt sich auch der Bund mit 120 Millionen Euro an der Errichtung des neuen Hamburger Museums.

Eine bereits getätigte Investition des Bundes floß in die Überführung der historischen Viermast- Stahlbark Peking, die unter den künftigen Exponaten eine der Hauptattraktionen darstellen wird.

 

Rickmer Rickmers

Haushaltszuschuss: 1.900.000 €                        

Das dreimastige stählerne Frachtsegelschiff Rickmer Rickmers liegt heute seit Mitte der achtziger Jahre als Museums- und Denkmalschiff im Hamburger Hafen bei den Landungsbrücken auf St. Pauli. Zwar wurde die Dreimastbark über Jahre regelmäßig gewartet, dennoch ist eine grundlegende Sanierung am Rumpf, dem Holzdeck und auch am Rigg notwendig. Die Arbeiten hat die Rickmer-Rickmers-Stiftung 2017 ausgeschrieben. Der Bund finanziert das Vorhaben mit rund 1,9 Millionen Euro.