Die Welt: „Nicht auf Zerstörung aufbauen“

Die Idee, die Synagoge am Bornplatz wieder aufzubauen, elektrisiert Politiker und Bürger. Rabbiner Bistritzky glaubt fest an die Zukunft seiner Gemeinde. Bund finanziert Machbarkeitsstudie.

Es wirkt wie eine besonders kräftige Antwort auf den antisemitischen Anschlag von Halle: Der Hamburger Landesrabbiner Shlomo Bistritzky hat sich dafür ausgesprochen, die nach den Novemberpogromen von 1938 abgerissene Hauptsynagoge der Hansestadt wieder aufzubauen. Der Vorstoß stößt in der Hamburger Politik auf einhellige Zustimmung. Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hat seine Unterstützung bekundet. Auf Initiative der Bundestagsabgeordneten Johannes Kahrs (SPD) und Rüdiger Kruse (CDU) stellt der Bund jetzt 600.000 Euro für eine Machbarkeitsstudie zur Verfügung.

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