Handelsblatt: Bund fördert Computerspielebranche langfristig

Der Haushaltsausschuss hat die Games-Förderung über 2020 hinaus festgeschrieben. Damit reagiert die Politik auf Forderungen nach mehr Planbarkeit.

Düsseldorf Die Entwicklung von Computerspielen aus Deutschland soll nun doch weiter aus Bundesmitteln gefördert werden. Die Spielebranche bekommt 2020 erneut 50 Millionen Euro. Der Posten hatte überraschend im Haushaltsentwurf für das kommende Jahr gefehlt, nachdem die Spielebranche in diesem Jahr erstmals eine Förderung erhalten hatte. Verkehrs- und Finanzministerium hatten sich dafür gegenseitig die Schuld gegeben. Nun hat der Haushaltsausschuss am Donnerstag die Vorentscheidung korrigiert und die Fortsetzung sogar bis 2023 beschlossen.

„Da eine Fortschreibung nicht im Entwurf der Regierung berücksichtigt wurde, haben wir nun dafür gesorgt, dass die Branche auch weiterhin von uns diese wichtige Förderung erhält und damit als Motor der Kreativindustrie – wirtschaftlich wie künstlerisch – weiter wächst“, sagte der CDU-Politiker Rüdiger Kruse, der Hauptberichterstatter für Verkehr und digitale Infrastruktur im Haushaltsausschuss ist.

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