Handelsblatt: Deutsch-französische Kammer will Ideen zum ‘Green Deal’ entwickeln

Deutschland und Frankreich wollen auf parlamentarischer Ebene gemeinsam über den “Green Deal” der EU-Kommission sprechen. Abgeordnete beider Länder stimmten am Donnerstag bei der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung in Straßburg für die Einsetzung einer bilateralen Arbeitsgruppe zum angekündigten Klimapaket von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Es sei wichtig, dass die beiden wirtschaftlich sehr starken Länder gemeinsam Initiativen entwickelten, betonte Bundestagsabgeordneter Rüdiger Kruse (CDU).

Der gemeinsame Austausch zu Umwelt- und Klimafragen könne auch zum gegenseitigen Verständnis in deutsch-französischen Fragen beitragen, erklärten Abgeordnete des “Mini-Parlaments” in der Debatte. Als Beispiel wurde die Abschaltung des umstrittenen Akw Fessenheim an der Grenze genannt.

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