Kruse/Ploß: Hamburger Abgeordnete unterstützen Bundesförderung für Neubau der Köhlbrandquerung

Am heutigen Donnerstag fand im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die Unterzeichnung einer Absichtserklärung über die Erneuerung der Kölbrandquerung durch Bundesminister Andreas Scheuer und dem ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Peter Tschentscher, statt. Die 1974 erbaute Brücke ist laut Prognose im Jahr 2030 am Ende ihrer Lebensdauer angelangt, weshalb nun als Ersatzvarianten der Neubau einer Brücke sowie ein Tunnel diskutiert werden. Aufgrund der hohen Kosten sowie der großen Bedeutung der Querung für den Standort Hamburg wird eine finanzielle Beteiligung des Bundes in Aussicht gestellt. Die Hamburger Bundestagsabgeordneten Rüdiger Kruse und Christoph Ploß (beide CDU) treiben dies auf Bundesebene aktiv voran. 

Rüdiger Kruse, Hauptberichterstatter für den Verkehrsetat im Haushaltsausschuss:
„Die alte Köhlbrandquerung ist eines der Wahrzeichen Hamburgs und hat uns in den letzten Jahrzehnten hervorragende Dienste geleistet. Jetzt geht es darum, eine gute Nachfolgelösung zu finden, schließlich ist die Verbindung zentral für den Hamburger Hafen und hat dadurch auch große nationale Bedeutung. Als Haushälter im Bundestag werde ich den Prozess weiter vorantreiben und mich dafür einsetzen, dass der Bund uns finanziell angemessen unterstützt.“ 

Christoph Ploß, Mitglied im Verkehrsausschuss:
„Die neue Köhlbrandquerung muss dringend schneller geplant und gebaut werden – ansonsten droht im Süden Hamburgs ein Verkehrsinfarkt! Daher sollten alle Parteien in Hamburg und in Berlin daran gemeinsam mitwirken, die notwendigen Finanzmittel bereitzustellen. Die heutige Entscheidung ist ein wichtiger Meilenstein und zeigt, dass die CDU zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Hamburg dringend gebraucht wird.“