Der Bundestagsabgeordnete Rüdiger Kruse (CDU/CSU-Fraktion) setzt sich für CO2-neutralen Frachtensegler ein.

Der Bundestagsabgeordnete Rüdiger Kruse (CDU/CSU-Fraktion) setzt sich für CO2-neutralen Frachtensegler ein.

Die Ausschreibung für die Machbarkeitsstudie zur Entwicklung und den
Neubau eines Frachtenseglers, der CO2-neutral über die Weltmeere fährt,
ist durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur
gestartet worden. Das Projekt wurde von Rüdiger Kruse MdB (CDU), dem
Beauftragten für die Maritime Wirtschaft der CDU/CSU-Bundestagsfraktion,
in die Haushaltsberatungen 2020 eingebracht.
Segelschiffe haben Jahrhunderte lang die Schifffahrt geprägt.
Sie wurden von Schiffen mit Dampfmaschinen und Dieselmotoren verdrängt.
Aus Klimaschutzgründen überdenken wir in allen Bereichen
Mobilitätskonzepte neu – dazu zählt auch die Schifffahrt.
Den klimaneutralen Windantrieb auf moderne Art zu nutzen, kombiniert mit
einer Unterstützung durch Brennstoffzelle oder Motoren mit synthetischen
Kraftstoffen, ist die Aufgabe dieses Projektes.
Wir müssen jetzt mit hohem Tempo die Entwicklung im Schiffsbau
vorantreiben, da Schiffe in der Regel 25 bis 30 Jahre genutzt werden und
somit Schiffe, die in den nächsten Jahren gebaut werden, in der Lage
sein müssen, die Klimaschutzanforderungen der 2040iger Jahre zu
erfüllen.
„Ein wichtiges Kriterium des Projekts ist die Wirtschaftlichkeit. Wir
wollen keine Schiffe für das Museum, sondern welche, die auf den Meeren
fahren und wirklich eine Technologie, die einen Beitrag zum Klimaschutz
leisten kann”, unterstreicht Kruse. Im Bundeshaushalt hat Kruse in
seiner Funktion als Berichterstatter für Verkehr und Digitale
Infrastruktur 3 Millionen Euro für diese Machbarkeitsstudie bereitgestellt.