Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf erhält bis zu 12,5 Millionen Euro durch den Bund

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf erhält bis zu 12,5 Millionen Euro durch den Bund

Geldspritze für die Hamburger Forschung: Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) hat sich mit seiner Bewerbung zur Förderung seiner Fachärzte gegen seine Mitbewerber durchgesetzt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert mit 100 Millionen Euro insgesamt acht Standorte in Deutschland. In jedem Krankenhaus werden acht bis zehn Stellen mit jeweils 130.000 Euro pro Jahr gefördert. Daraus ergibt sich eine Gesamtsumme von rund 12,5 Millionen Euro. Das Geld soll die Forschung der Ärzte unterstützen und gute Bedingungen für das unabhängige Arbeiten schaffen. Dabei sollen Chancengerechtigkeit und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglicht werden. Aktuell ist es für viele  Mediziner schwierig, gleichzeitig Forschung und die Patientenversorgung unter einen Hut zu bekommen. Ziel der Förderung ist es, eine Balance für Mediziner zu schaffen, sodass ihnen das Forschen erleichtert wird. Hierfür sollen geschützte Forschungszeiten sowie ein besseres Arbeitsumfeld ermöglicht werden. Ab August 2021 können die Krankenhäuser mit dem Aufbau des Förderprogramms und der Auswahl geeigneter Kandidaten beginnen. Bewerber, die in der ersten Runde keinen Zuschlag erhalten haben, können ihre Konzepte in einer zweiten Förderrunde weiterentwickelt neu einreichen.

Dazu erklären die Bundestagsabgeordneten Rüdiger Kruse und Christoph Ploß:

Rüdiger Kruse, Mitglied des Haushaltsausschusses und Bundestagsabgeordneter Hamburg-Eimsbüttel:
„Klinisch und wissenschaftlich tätige Ärzte spielen als Bindeglied zwischen Forschung und Praxis eine besondere Rolle in unserem Gesundheitssystem. Es ist wichtig, dass diese Berufsgruppe nun stärker unterstützt wird, denn deren Gewinnung, Weiterbildung und langfristige Bindung ist eine Herausforderung. Gerne habe ich mich hier für das UKE eingesetzt!“

Christoph Ploß, Hamburger CDU Landesvorsitzender und Bundestagsabgeordneter Hamburg-Nord/Alstertal:
„Investitionen in die Wissenschaft und Forschung haben für uns als CDU eine sehr hohe Priorität. Corona hat uns allen gezeigt, wie wichtig die Forschung und Patientenversorgung ist. Deshalb muss hier ein Gleichgewicht für die Mediziner gefunden werden. Ich freue mich, dass wir auf Initiative der CDU das UKE stärken konnten und uns erfolgreich für den Forschungsstandort eingesetzt haben. Wir werden als CDU weiter alles dafür tun, dass die Rahmenbedingungen am UKE für das medizinische Personal hervorragend sind. So kann Spitzenmedizin in meinem Wahlkreis weiter vorangetrieben werden.“