(PM vom 08.07.2020) Stärkung der deutschen Clubkultur.

30.000 Angestellte, 30 Millionen Gäste und 600 Millionen Euro Umsatz pro Jahr.
Wir wollen die Clubs – Jetzt brauchen die Clubs uns!

Corona trifft alle, aber manche besonders hart.
Zum Beispiel die Clubszene. Dabei gehören die Clubs genauso zur unverzichtbaren Kultur wie Theater und Oper.
Seit ich im Deutschen Bundestag sitze, habe ich als Haushälter immer wieder Initiativen ergriffen, die deutsche Clubszene zu unterstützen, mit der Schaffung des Spielstättenprogramms (heute: Applaus) und den Investitionshilfen für kleine Clubs u.a. für Digitaltechnik.
Weil mir die Clubszene wichtig ist, unterstütze ich die Initiative des “Parlamentarischen Forums Clubkultur”, welches 112 Abgeordnete fraktionsübergreifend verbindet, die Clubs im Baurecht besser zu stellen.
Wir haben uns deshalb an Bundesinnenminister Seehofer gewandt und ihn gebeten, die Clubs, die im Baurecht unter “Vergnügungsstätten” geführt werden, als “Anlagen für kulturelle Zwecke” in die BauNVO aufzunehmen. Darüber hinaus sprechen wir uns für die “Experimentierklausel Lärmschutz” aus, um zukünftige technische Lösungen zu bieten und dadurch den Fortbestand der Clubkultur weiter zu sichern.